Ein Stillfoto auf Reisen

Als ich 2010 meinen gut bezahlten Job einfach so hingeschmissen habe, um fortan nur noch wirklich DAS zu tun, was mein Herz erfüllt, hätte ich NIE im Leben gedacht, dass meine Bilder sogar mal Preise gewinnen oder ausgestellt werden… und dann auch gleich noch im Ausland. Am Meer. Wo es mich immer wieder hin zieht. Meinen Sehnsuchtsort. Zweite Heimat. Das musste ich mir natürlich live anschauen und bin deshalb nach Piran/Portoroz gedüst. Sonst hätt‘ ich es nicht geglaubt. Bis 17. Juli machen die Menschenbilder dort Urlaub. Wer also gerade hier verweilt, sollte sich das nicht entgehen lassen. Auch meine KollegInnen haben wunderbare Werke an die slowenische Küste gesandt.

Als ich gestern so vor meinem Stillfoto gestanden habe, musste ich plötzlich an meine beruflichen fotografischen Anfänge zurückdenken. An alle Missgünstler, Schwarzmaler, Angstmacher und Neider, die mir bis zu diesem und vielen anderen Erfolgsmomenten über den Weg gelaufen sind. Und ich habe mir innerlich schon ausgemalt, wie ich ihnen das unter die Nase reiben werde. Doch dieses Gefühl währte nicht lange. Stattdessen huschte ein echt fetter Grinser über mein Gesicht. Denn wisst Ihr was: Am Ende bin ich Euch dankbar für jedes „Wie willst du das machen?“, „…aber so einfach ist das dann auch wieder nicht“, „Du wirst schon noch sehen, wie es dir dann geht“ ect. Im Ernst: D.A.N.K.E! Denn das hat mich die ganze Zeit über angetrieben. Und ich habe gewusst, es kommt irgendwann der Moment, wo ich einfach darüber lachen kann. Weil ich ganz genau weiß, wie sehr es Euch stört, dass nun doch alles genau so geworden ist, wie ich es mir vorgestellt habe. Nein, sorry: sogar noch besser!

Und all jenen, die zzt. genau in derselben oder einer ähnlichen Situation stecken, wie ich damals, möchte ich raten: Auch wenn es manchmal verdammt hart zu sein scheint, seine Träume zu verfolgen, so führt doch jede Anstrengung irgendwann mal zum Ziel. Aber es stimmt tatsächlich: der Weg dorthin ist schon das eigentliche Ziel. Wenn Euch die Reise keinen Spaß macht, ist es leider der falsche Traum. Und woran merkst du das? Wenn sich die Arbeit noch immer wie ein Hobby anfühlt. Wenn du aufgehört hast, bei dem was du tagtäglich tust, auf die Uhr zu schauen. Und du auch nach einem 16-Stunden-Tag zwar körperlich total geschafft ABER glücklich schlafen gehst.

Danke auch an meine großartigen Kunden, meine Insta & Facebook Community und meine Familie. Ihr seid unbezahlbar! Und natürlich DANKE liebes Atelier Jungwirth für diese tolle Chance.

2018-07-27T14:08:21+00:00

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